Sat 2.May.1998
Alexander Papa
"Mensch Susanne, was machst du denn hier. Dich habe ich aber überhauptnicht erwarte.", sagt Harry, um seine Verblüftheit zu überdecken. Die Frau, die vor ihm steht schau ihn mit großen Augen an. Ihre BBlicke scheinen förmlich durch Harry zu durchbohren. "Wer bist du ?", fragt die Frau. "Bist du nicht Susanne, nicht die Frau die ich geliebt habe ?", Harry sieht plötzlich eine ganz ander Gestalt vor sich stehen und aus dem eben erst schönen weiblich Zügen war ein Mann geworden. "Hey Harry", sagt David, "was ist mit dir los, wo bist du gewesen...."

Fri 15.May.1998
B.N. Bös
Sechs Monate waren mittlerweile vergangen, seit sich Harry und David zum letzten Mal gesehen haben. Damals trafen sie sich im "America of Liars", doch als Harry erfuhr, daß dieser Verein Schutzgelder an die Clintology-Sekte abführte, verließ er den Club ohne seine Rechnung zu bezahlen. Der Tag war geradezu geschaffen für ein Wiedersehen. Die für Mitte Mai erwarteten und von vielen Hobbygärtner gefürchteten Eisheiligen blieben aus, statt dessen lagen die Tagestemperaturen über 30 °C, weshalb der Volksmund schon von den Heißeiligen redete. Harry und David verabredeten sich für den Abend in der Szenekneipe "Amplifier". Harry ging nach Hause und David nahm auf einer Parkbank platz. Auf der Bank neben ihm, ließen zwei Studentinnen mit kahlgeschorenen Köpfen und gepiercten Zähnen, die Umwelt an ihrer gegenseitigen Zuneigung teilhaben. So blieb es nicht aus, daß auch eine Gruppe von fünf Diskjockeys in schrillen Anzügen, anhand deren langen, schwarzen Haaren Mazola-Öl als Lieblingsshampoo-Marke auszumachen war, auf die Studentinnen aufmerksam wurde. Das Quintett versammelte sich um die beiden und ließ in einer Stimmlage, die David an seinen letzten Zahnarztbesuch erinnerte, die Worte erklingen "Dildo hat euch lieb". Bei David bildete sich sofort eine Hornhaut auf dem Trommelfell und er verließ überstürzt den Park. Harry saß unterdessen vor seinem Computer und wollte sich die Internetseite http://home.t-online.de/home/reststoff/ ansehen, als sein Handofon läutete: "Hallo Harry, hier ist Stefan", krächzte eine tiefe Stimme aus dem Hörer.
Harry: "Welcher Stefan?"
Stefan: "Stefan Derrick natürlich!"
Harry: "Ich dachte Du ..."
Stefan: "Harry, Du sollst nicht denken, das war noch nie Deine Stärke."
Harry: "Wie hast Du mich gefunden, Stefan?"
Stefan: "Du weißt doch, daß ich nur Otto gut finde."
Harry: "Ich dachte Du bist Schalke-Fan."
Stefan: "Harry, Du sollst nicht denken. Ich meine Otto von Bismarck."
Harry: "Ich dachte Du magst kein Fisch."
Stefan: "Harry, Du sollst nicht denken."
Harry: "Aber Stefan, was kann ich für Dich tun?"
Stefan: "Harry, mir stinkt 's gewaltig. Kannst Du mir schnell eine neue Rolle besorgen?"
Harry: "Aber Stefan, was hast Du denn gegen Deine alte Rolle?"
Stefan: "Die hat sich doch mittlerweile irgendwie verbraucht."
Harry: "Eigentlich hast Du ja recht, aber an was für eine Rolle hast Du denn so gedacht?"
Stefan: " ... Klopapier natürlich!"
Harry: "Ach soo, und ich dache ..."
Stefan: "Harry, Du sollst nicht denken."
Harry: "Und wie soll ich es schaffen, Dir so schnell eine neue Rolle zu besorgen?"
Stefan: "Aber Harry, Du hast doch ein Fax-Gerät!"
Harry: "Stimmt! Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen."
Stefan "Typisch!"
Harry legte eine dreilagige Klopapierrolle mit Blümchenmuster ins Faxgerät ein und wählte Stefans Nummer. Als die leere Papprolle vom Schreibtisch auf den Boden fiel, war die Sonne schon untergegangen. "Ach du meine Güte" stöhnte Harry, "die Verabredung mit David. Wird David mir die Verspätung verzeihen?"

Mon 18.May.1998
header
Wieder einmal kam Harry zu spät zu seine Verabredung mit David. Wieder einmal fragte sich David, welch eine tolle Ausrede Harry diesmal haben würde. "Vielleicht erzählt er mir, das er von Stefan angerufen worden war", dachte sich David, "Ach das ist doch völliger Schwachsinn, ich bin schon richtig Fernsehn gestört". Langsam drehte David seine Runden um den Brunnen, an dem sich die beiden verabredet hatten. Es war ein Wunder, daß sich der Pflaster noch nicht versenkt hatte. "Wo bleibt er nur ...", dachte sich David, "...er wird ja wohl nicht schon wieder so ein doofes Kreuzworträtzel gemacht haben ?" David hielt in seiner Runde ein und sah in den dunklen Sommerabendhimmel "schön ist es heute und so klar ist die Nacht, wie damals bei Sabine..."

Mon 18.May.1998
Herbert
...Nun war es soweit. Sabine war zurück, die Frau die David immer gehaßt hatte und doch liebte. Sie war einer dieser Frauen, denen man nicht wiederstehen konnte, denen man einfach verfiel.
David hatte vor fünf Jahren, nachdem er Sabine verlassen hatte über dreißig Stunden auf der Couch eines Analytikers gelegen, um diese Grauen, was er in dieser Beziehung erlebt hatte zu verarbeiten. Es war eine gräßliche Zeit und nur ungern dachte er daran zurück.
Sabine war eine dieser Fraue, die alles hatte. Eine top Figur, ein bezauberndes Lächeln und diesen unvorstellbaren Blick.
Sabine nun warst du zurück...

Mon 18.May.1998
Verona Feldbusch
Wo aber nun war Harry geblieben ?
War der anruf von Stefan doch so dringend gewesen, oder hatte er wieder die U-Bahn stadion verpast ?
Wir wisen es nicht und darum schauen wir wieder bei David vorbei, der sich nun auf den Rand des Brunnes gesetzt hatte und in den Nachthimmel starte.
Vor seinen Augen spiegelten sich wieder die Bilder von Sabine. Wie sie ihn genommen hatte. Immer und immer wieder. Mal französisch mal asiatisch. Alle Stellungen hatten sie ausprobiert. Bis sie seine Grenze ereicht hatte und er zu ihrem Sklaven geworden war.
"Mein Gott", dachte sich David, "wie tief war ich damals gefallen, wie verfallen war ich dieser Frau".

Fri 22.May.1998
Theo
"Was ist das für ein Tag, an dem man an solch einer Geschichte weiterschreibt, an dem der Himmel draußen von Wolken bedeckt ist, der Sommer der letzten Tage einem trüben Wetter gewischen ist. Wer ist dieser Verona, die meint Feldbusch zu heißen und was sind das für Praxisen die sie dort beschreibt und die David erlebt haben soll. Das ist doch alles Quatsch und deshalb beschreibe ich nun die Situation als David auf Harry wartet."

Nun es ist wahr, daß David daran dachte, ob Harry mit Stefan telefoniert hatte, aber er wußte auch, daß in dieser Geschichte keine Handys exestierten und so konnt Stefan Harry nur über das normal Netz (den wucherhaften Betreibe möchte ich hier nicht nenne) anrufen. Also kann man sagen, das Harry nicht mit Stefan telefoniert hatte. Aber wo war nun Harry, auf den David nun schon so lange wartet.
Es verging noch einige Zeit als David plötzlich hinter sich Harrys Stimme hörte: "Hallo David, ich weiß ich habe mich verspätet, aber Stefan hat mich angerufen!" Unglaublich dachte David, was soll ich nur dazu sagen schoß durch seinen Kopf. Harry und Stefan das glaube ich nicht. Gedanken, die in Davids Kopf schwierten und auf die er keine antwort fand und so fragte er Harry: "Welcher Stefan?"


Sun 24.May.1998
Thomas Hecker
& Tobias Rosenbaum
„Mensch, welcher Stephan? - Du kannst Fragen stellen“ raunte es durch die dunkle Nacht als plötzlich eine Sturmbrise aufkam, die David kurzerhand in den Brunnen stürzen lies. Unglücklicherweise (oder gottseidank wie sich später herausstellen sollte) verhedderte sich Davids rechter kleiner Zeh in der Stöpselsschnur des Brunnenablaufs, weshalb sich dieser in nur wenigen Sekunden bis auf den Grund entleerte. Obwohl David noch Wasser in den Ohren hatte, konnte er Harry rufen hören: “Oh Gott – das kann nicht wahr sein! Da unten liegt Horst Tappert!!“ Schockiert blickte David vor seine Gummistiefel und konnte jetzt ganz deutlich seinen alten Freund Stephan erkennen. Hysterisch kreischend wandte sich Harry vom Brunnen ab und spurtete Hals über Kopf in die Dunkelheit der Nacht...

Sun 24.May.1998
Siegfried und Roy
Langsam stieg David der extreme Geruch in die Nase, welcher von Stefan emporstieg. Das erinnerte ihn an seine ersten Erfahrungen mit Birgit, deren Parfüm damals einer ähnlichen Duftnote angehört hatte. Doch sie wußte es damals noch nicht besser, und auch seine Erfahrungen mit der Hygiene waren noch nicht die eines ausgewachsenen Jungen Mannes. Und so stanken sie beide, damals wie heute, zusammen in einem feuchten Loch, und David strengte seine letzte Gehirnzelle an, wie er sich aus dieser mißlichen Situation retten könnte. Da kam ihm plötzlich eine Idee...

Tue 26.May.1998
RZ-MAN
Wenn er nur fliegen könnte...Aber diese Gabe war ihm leider von Natur aus nicht gegönnt, weshalb er andere Versuche unternahm...
Zur gleichen Zeit am anderen Ort fragte sich Harry, ob er wohl richtig gehandelt hatte. Da kamen ihm Gewissensbisse, dass er David im dunklen Loch bei Horsts Leiche zurückgelassen hatte. Er versuchte, sich in der Dunkelheit an den Sternen zu orientieren, und den Weg zu David zu finden. Nachdem er über eine Stunde vergeblich dem Polarstern gefolgt war, erblickte er etwas, was seine kühnsten Fantasien überstieg...

Thu 28.May.1998
Karstadt Monster
Immer noch dachte David über seine Lage nach und wie er aus dieser entkommen konnte. Plötzlich bemehrkter er, daß seine letzten Gehirnzellen zu arbeiten begannen und ihm wie ein Film die Bilder des Sturzes in den Brunnen zeigten. Irgend etwas hatte sich in seinem kleinn Zeh verheddert und er spürte immer noch den Schmerz. Mit seiner Hand griff er an den rechten Fuß und bemehrkte eine kleine Kette, wie man sie von alten Badewannen her kennt. Es war die Stöpselschnur, die er nun in der Hand hielt und überlegte, was er damit anfangen konnte...

Sat 30.May.1998
RZ-MAN
Natürlich könnte er sich einen Strick drehen und seinem mißlungenen Leben ein Ende setzen, aber dafür war jetzt wohl nicht der richtige Augenblick. Also verwarf er diesen Selbstmordgedanken wieder und kam auf die Idee, sich aus dieser Kette, verknüpft mit Horst's Halsschmuck, ein Wurfeisen zu basteln. Wenige Stunden später war er schließlich stolzer Besitzer eines Host-Tappert-Wurfeisens, was er auch sogleich in die Höhe schmiss. Doch welch Ungeschick wiederfahr ihm plötzlich:...

Thu 4.Jun.1998
alex
...das Wurfeisen, welches er nun in der Hand hielt zeigte rostige Stellen auf. Sie waren so Stark, daß David überlegte, ob diese Hilfe ihm überhaupt helfen könnte ?

Zur gleichen Zeit stand Harry immer noch an dem Ort wo er vor einer Stunde dieses phantastiche sah, was er noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Es war so erstaunlich, daß sich seit einer Stunde keine Muskel in seinem Körper Bewegt hatte. Es war ein heller Schein, aber er konnte es nicht begreifen, es war etwas unfasbares was er da sah. Er war umschlungen von diesem Phänomen und ahnte nich welch schlimme Folge es für ihn haben sollte...


Wed 10.Jun.1998
Stefan
...Wie ein Feuerwerk, das an jedem Jahreswechsel stattfindet sah diese Ereignis aus. Harrys Augen waren erstarrt und blickten in den Mittelpunkt des Lichtes, was er einige Meter vor sich sah (er glaubte zumindest, das es nur einige Meter seinen).
So verging nun Minute für Minute, in denen Harry langsam merkte, daß er eigentlich auf das Stadtviertel schaute in dem er wohnte, in dem nun ein verherendes Feuer herrschte, das sich durch jedes Gebäude zu fressen schien. "Meine Wohnung, meine Wohnung ....", schrie Harry nach dem er es endlich bemerkt hatte und rannte Richtung des hellen Scheins, der ihn so lange gefesselt hatte.

Thu 18.Jun.1998
DERRIK
Mit einem kräftigen Wurf schleuderte David das Wurfeisen in die Höhe. Doch es war nicht kräftig genug und so kam es mit einer extremen Geschwindigkeit, die durch die Erdanziehung noch beschleunigt wurde, wieder zurück und bohrte sich in das linke Auge von Stefan. David erschrack bei dem Anblick Stefans. Da lag er nun neben ihm und hatte seine letzte Hoffnung genommen. Nur noch ein kleines Stück schaute aus der Augenhöhler hervor und David mußte sich bei dem Gedanke, es herraus zu holene übergeben....

Fri 26.Jun.1998
Götz Forstreuter
Total perplex sitz Harry vor ihr, nicht begreifend, was hier abläuft, ob er träumt oder wacht. "Susanne" haucht er, und will sie in die Arme schließen, jedoch.. Sie ist schon längst aufgesprungen, mit einem amüsiertem Lächeln auf den verführerischen Lippen, sich scheinbar zierend und versteckend, tumb versucht Harry sie zu fangen, fällt dabei über einen Stuhl, und denkt im ersten Augenblick, daß es nun passiert sei, er greift an seine Wade, über die ein Kasten mit einm Gurt befestigt ist, seine letzte Verbindung zur Hauptbasis. Susanne ist derweil wieder keck näher gekommen, in der Vermutung, daß er sein Schienenbein wegen diesem kleinen Nasenstüber behandeln müsse.

Sat 11.Jul.1998
fp.
Ein heller Schein ... seine Wohnung ...? Der nächste Gedanke der ihr kam -- in diesem Augenblick wurde Harry bewusst, dass sie Petra hiess -- war LSD. Nein SLD oder DLS ... Keine Ahnung ... aber da war ja noch das Wurfeisen ... wo wahr es, auch das hatte er vergessen ...

Mon 13.Jul.1998
Karstadt Monster
... Es hatte viel Überwindung gekostet, bis David das winzige Stück Eisen in Stefans Auge gegriffen hatte. Aber nun hielt er es in der Hand, das von rotem Blut beschmierten Horst Tapper Wurfeisen.
Erneut holte David aus und warf das Eisen in die Höhe, in der Hoffnung, daß diesmal seinen Weg finden würde. Ein leises Surren schon durch die Luft, das von einem plötzlichen Scheppern beendet wird. Das Wurfeisen hatte einen Stein getroffen und als David an der Schnurr zog, merkte er, daß es sich verharkt hatte und er nun den Aufstieg beginne konnte...

Fri 17.Jul.1998
domino
...vorsichtig wollte David haltsuchend seinen Aufstieg beginnen, als er feststellen mußte, daß die Wand gar keine wirkliche Wand war, sondern aus leeren Kreuzworträstelfeldern bestand, die darauf warteten, mit Leben gefuellt zu werden. Nur das Lösen dieses Kreutzworträstels würde ihm sein Leben retten... denn wenn er weiter hier unten bleiben wuerde, so wuerde er unwillkuerlich von den mittlerweile auf ihn einregnenden eisernen Buchstaben erschlagen , die in orkanartiger Geschwindigkeit auf ihn hinabwirbelten und darauf wartenden, dass er in atemberaubender geschwindigkeit hin und her hetzen sollte, um sie aufzufangen und beim ersten Versuch an die richtige Stelle des Rätsels zu plazieren. Er fuehlte sich wie in einem schlechten Fernsehgame, wobei als Preise weder eine Duschhaube winkte, die ihn vor dem Buchstabenregen schuetzen wuerde, noch hundertausendmark, die zu seiner beruhigung beitragen wuerden, wenn er wieder in der obigen Welt angekommen waere, da er dort mit zwei fiesen Typen zu rechenen hatte,die er mit linken Tricks beim Poker über den Tisch gezogen hatte, welche aber nicht link genug waren, dass er nicht mit einem rechten Haken oder mehr zu rechnen hätte, würde er ihnen je wieder in die Finger geraten....das kleiner Übel war wohl...

Thu 23.Jul.1998
alex
...So langsam ließ irgendeine Wirkung nach, doch Harry konnte nichts damit anfangen. Sei Kopf dröhnte, seine Knochen schreiten nach seinem Bett und seine Muskeln wollten überhaupt nicht mehr. Er war tot, oder lebte er noch? - Wo war er, was war geschehen, was hatte er erlebt und wo zu Teufel war David, oder gab es ihn gar nicht ?
Fragen über Fragen, die Harry sich stellte und im Moment nicht beantworten konnte. Was war bloß geschehen ....

Wed 5.Aug.1998
philosoph
Wort für Wort arbeitet sich David in Richtung Ausgang. Die Ungewissheit was ihn dort oben erwarten würde veringerte nicht seinen Eifer, mit dem er das Rätsel löste.
Keiner würde ihn dort erwarten, keiner, denn keiner wußte, dass er hier unten war und in diesem Loch vor sich hin schmorte. Der Gestank von Horst erfühlte immer noch seine Nase, obwohl er schon einige Meter an Höhhe gewonnen hatte. Das Leben geht weiter dachte David sich und löste das nächste Wort-Wirr-Warr. Diese Typen vom Pokern werden ihn nie finden, dessen war er sich sicher und doch schießt ein weiterer Gedanke durch seinen Kopf, den er noch nicht erreichen konnte...

Mon 7.Sep.1998
Senta
Das Ziel ist erreicht, David hatte das Lösungswort. Das Wort ,das alles erleichten würde.
Laut schrie David diese Wort in die dunkle Nacht und bemerkte eine kühle Nässe um. Er lag mit seinen Körper in einem Springbrunnen und seine Kleidung war von Wasser durchnäst. Was war geschehen ? - Hatte er alles nur geträumt ? ...

Sun 20.Sep.1998
Karstadtmonster
David sah sich um. Er suchte nach Stefan, den er eigentlich gar nicht kennt, aber irgendwie war dieser Name in seinen Erinnerungen, irgendwo in den Phären seines Gehirns hatte sich dieser Name niedergelassen.
Wo war Harry ? - fiel ihm aufeinmel ein, er wollte sich doch hier mit mir treffen ? - oder war dies auch nur eine Fatamorgana in seinem Gehirn ?
David beschloß sich von all diesen Fragen zu trennen und seinem Instink zu folgen, der ihn sicherlich nach Hause bringen würde.

Sun 18.Oct.1998
DERRIK
Harry hatte sich einen Kaffee gemacht, immer noch dröhnte es in seinem Kopf. Langsam verschwand der Schwindel in seinem Kopf und er merkte, wie sich einzelne Gedankn in seinm Kopf formierten. Schluck für Schluck würgte Harry mehr als er trank, den Kaffee hinunter. Er hatte ständig das Gefühl, daß der Kaffee jede Sekunde wieder seinen Magen in Richtung Hals verläßt.

Das Telefon klingelt. Harry hebt den Hörer ab und meldet sich: "Harry". "Hallo Harry,...", dröhnt es in der Leitung: "...hier ist Stefan, holl shon mal den Wagen !".


Tue 20.Oct.1998
Domino
upps, wo aber hatte er ihn letzte Nacht stehen lassen ? Nachdem er die zwei Maedels hatte abschleppen wollen, die ihn so verschuechtert in seiner Stammkneipe angelaechelt hatten und er sich schon Mut angetrunken hatte (denn zwei auf einmal - das hatte er nicht alle Tage) und der Abend einen unverhofften Verlauf nahm und er von Glueck reden konnte , dass ihn dieser Taxifahrer aufgegabelt und nach Hause gebracht hatte, wusste er nicht, wo sein Auto abgebleiben war (wenn es denn noch am gleichen Platz sein sollte , wo er es abgestellt hatte, denn nach seinen gestrigen Erfahrungen war diesen zwei Hyaenen- eine andere Bezeichnung ahtten sie nicht verdient - alles zuzutrauen. Er musste wahrscheinlich von Glueck reden, wenn sein Auto noch in einem fahrbaren Zustand war, ...denn als er sich (mit allem Mut den er in seinem Wodkaglas finden konnte) den beiden schuechtern laechelnden Damen (Weibsbilder) naehrte und mit einem lockeren : "Na, noch nichts los heute abend ? " ueber die Schwelle des Blickkontakts treten wollte, da hatte er schon eine boese Vorahnung, als eine der Ladies saeuselte: Kannst gerne mehr Action haben, wenn du willst... Sich mit Details aufzuhalten wuerde diesen Rahmen sprengen, auch moechte Harry am liebsten alles vergessen , was sich in den folgenden Stunden ereignete. Auf jeden Fall entpuppten sich die Frauen als auessert gewalttaetig Emanzen, die ihm den ganzen Abend zeigen mussten , was es heisst , als "arme schwache Frau " (wo sie das wohl gelesen haben moegen?) dem "starken Geschlecht" unterlegen zu sein... Die Bluterguesse wird er nie wieder los.... und hoffentlich gelingt es ihm , vor Stefan das humpeln zu unterdurecken... A propos Stefan... was war mit dem Wagen passiert ? War auch dieser der Rache der Emanzen zum Opfer gefallen ? Wie sollte er Stefan das erklaeren oder sich bis aufs Blut zu blamieren ?

Sat 12.Dec.1998
alexander
..."Irgendwie fährt diese U-Bahn nichts in die Richtung meines Hauses,...", denk David, "...aber wo sollte sie hinfahren, wenn nicht in meinen Stadtteil ?." Das ständige wechsel von Dunkelheit und künstlichem Licht, die immer wieder gleich aussehenden, mit weißen und blauen Toiletten Kacheln gefliesten Haltestellen und die Leute, die ein und aussteigen und immer gleich aussehen, all das verwirrt David. Wo ist er, wo hat sein Instinkt ihn hingeführt ?

Er fühlt sich wie in einem Zeitintervall gefangen, der sich ständig wiederholt. "Wie komme ich hier heraus ?", denkt sich David und schließt die Augen.


Thu 24.Dec.1998
Horst
Wie flimmernde Bilder ziehen die Straßen, durch die Harry geht an seinem Augen vorbei. "War das der Wagen, oder der da hinten ? - Welches Modell haben wir eigentlich ? - Welche Farbe ? ... Sind wir überhaupt Auto gefahren und warum suche ich hier ?", Fragen die in Harry Kopf exestieren und keine Antwort finden. Er konnte sich an nicht erinnern, an überhaupt nichts. All die Bilder, die da in seinem Kopf rum schwieren, kommen ihm vor wie in einem schlechten Horrorfilm, bei dem er den Hauptdarsteller spielt. Was ist wirklich passiert von diesen Bildern, was war nur Traum ?
Sein Blick fällt auf einen roten BMW, der vor einer Werbetafel steht. Die Scheiben sind zerbrochen und der Kühler berüht mit einem majestätischen Bogen die Windschutzscheibe. Der Motor hatte sich unter den Fahrer- und Beifahrersitz geschoben und der Wagen ähnelte erher einem Käfer als einem BMW.
War dies der Wagen, den er suchte ?

Sun 7.Mar.1999
karstadtmonster
Ein leises piepsen weckt Harry. Es ist ein rythmisch und gleichmäßiger Klang. Langsam öffnet er die Augen und blickt in zwei leuchten grüne Augen.
"Doktor,... Doktor, kommen sie schnell ! - Er ist aufgewacht !".
Harry hört schnelle Schritte, die näher kommen. Nach einem kurzen Moment verstummen sie und das Gesischt eines schon ergrauten Mannes beugt sich über sein Blickfeld. Plötzlich schaut Harry in ein grelles Licht und versucht wieder die Augen zu schließen, doch er klappt nicht.
Er versucht etwas zu sagen, doch er kann keinen Muskel bewegen.
Er versucht sich zu konzentrieren, doch kein Gedanke kann sich in seinem Gedächnis halten.
Das Licht verblast und Harry verschwiedet wieder in der Unendlichkeit.

Thu 22.Apr.1999
domino
er hat das gefuehl, als ob er aus seinem koerper herausgesogen wird, durch die augen sich selbst entflieht und mit all seinen Sinnen sich in einem offenen Grab wiederfindet, die leute , die oberhalb des Grabes stehen sind von einer tiefen Trauer eingehuellt, die Harry nicht versteht. Er sieht sich selbst im offenen Grab , aber es ist ihm egal, er fuehlt sich frei, leicht und verspuert den Drang, weiterzukommen .... er versucht mit den Trauernden zu kommunizieren, zu sagen, dass es keine Grund gibt traurig zu sein, dass es alles auf der anderen Seite viel einfacher, viel leichter ist, aber sie scheinen so von ihrer Trauer eingefangen, dass sie ihn nicht registrieren. Nur die schwarze Katze, die gerade hinter einem Grabstein verschwindet scheint ihn zu bemerken. Wenn er nicht so alleine waere, wuerde er gerne so blieben wollen, da wo er jetzt ist..... aber etwas laesst ihn nicht in Ruhe, wie ein unsichtbares , starkes Gummiband fuehlt er sich ploetzlich in eine Richtung gezogen. Er schaut der Katze in die Augen und sieht auf einmal ein weissen Licht, dass ihn in die Katze hineinzuziehen scheint , er...

Sat 8.May.1999
alexander
...Eine blühende Wiese mit all den Farbe, die in der Natur vorkommen, beglückt David, als er die Augen öffnet. Er vernimmt das summen von Bienen und das singen der Vögel. Die Sonne zieht ihren Weg an dem strahlen blauen Himmel. David liegt in der Wiese und erfeut sich diesem schönen Sommertag.
"Aber warum Sommertag ?...", fragt er sich, "Eben bin ich doch noch in der U-Bahn gewesen? Wie komme ich hier her? Bin ich schon wieder in einer neuen Zeit ?
"Hallo David.", sagte eine Frauenstimme mit ruhigen Ton, "hast du gut geschlafen?". David blickt in die Richtung, von wo die Stimme kommt und plötzlich verschwindet das Licht der Sonne und die grüne Wiese. Verblüft schaut er in ein fremdes Schlafzimmer und blickt auf eine unbekannte Frau an, die ihm ein Lächeln schenkt...